Wie kaufe ich Bitcoins in der Schweiz? Möglichkeiten, Gebühren und Bitcoin-Geldautomaten erklärt

Denisa Asined
Content-Spezialist

Der Kauf von Bitcoin in der Schweiz ist nicht mehr nur ein Thema für Nutzer von Kryptowährungsbörsen. Er ist Teil einer umfassenderen Finanzinfrastruktur: Neben Investment-Apps, Banken, Brokern und Online-Plattformen gibt es auch physische Verkaufsstellen, an denen man Kryptowährungen gegen Bargeld kaufen oder verkaufen kann.

Bitcoin kaufen in Zürich, Schweiz – Darstellung eines Paares mit digitalem BTC-Symbol im Stadtzentrum

Wie kaufe ich Bitcoins in der Schweiz?

Wer in der Schweiz Bitcoin kaufen möchte, hat mehrere Möglichkeiten: über eine Kryptowährungsbörse, eine App, einen Broker oder einen Bitcoin-Geldautomaten. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt davon ab, ob Sie Bargeld verwenden möchten, wie schnell die Transaktion abgewickelt werden soll und ob Sie die Kontrolle über Ihr eigenes Wallet behalten möchten. 

Welche Möglichkeiten gibt es, Bitcoins zu kaufen?

In der Schweiz gibt es verschiedene Möglichkeiten, Bitcoin zu kaufen: über traditionelle Kryptowährungsbörsen, mobile Apps, Broker oder an Krypto-Geldautomaten mit Bargeld. Die Unterschiede betreffen vor allem die Geschwindigkeit der Transaktionsabwicklung, die Gebührenstruktur sowie die Kontrolle über die eigenen Kryptowährungsguthaben. 

Welche Faktoren sind beim Kauf von Bitcoins wichtig?

In einem Land, in dem Bargeld nach wie vor ein wichtiges Zahlungsmittel ist, spielt dieser Unterschied eine Rolle. Laut einer Studie der SNB aus dem Jahr 2025 ist die Debitkarte nach wie vor das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel in physischen Verkaufsstellen, doch Bargeld und mobile Apps gehören weiterhin zu den wichtigsten Zahlungsformen; gleichzeitig sprachen sich nur 2 % der Befragten für eine vollständige Abschaffung des Bargeldes aus.

Wer zum ersten Mal BTC kauft, achtet oft in erster Linie auf den Preis. Das ist verständlich, reicht aber nicht aus. Jetzt zählen vier Faktoren: der Wechselkurs, die Händlergebühr, die Netzwerkgebühr und die Art der Verwahrung der gekauften Mittel.

Wenn ein Nutzer Bitcoin an einer Börse kauft, durchläuft er in der Regel die Registrierung, eine Banküberweisung, die Kontoverifizierung und anschließend die Kaufanweisung. Wenn er eine Banking-App oder einen Broker nutzt, erhält er eine benutzerfreundliche Oberfläche, aber nicht immer die tatsächliche Kontrolle über sein eigenes On-Chain-Wallet. Wenn er sich für einen Bitcoin-Geldautomaten entscheidet, ist die Transaktion physischer: Bargeld, QR-Code des Wallets, Bestätigung auf dem Bildschirm, Quittung und das Warten auf die Verbuchung der Transaktion im Netzwerk.

Es handelt sich nicht um konkurrierende Welten, sondern um unterschiedliche Zugangsmodelle. Für einen Teil der Nutzer zählen niedrige Gebühren und die Anbindung an die Bank. Für andere sind eine lokale Anlaufstelle in der Stadt, die Möglichkeit, Bargeld zu verwenden, und der Verzicht auf das vollständige Onboarding einer Investitionsplattform wichtig – nur um eine kleine Menge BTC zu kaufen.

Wo kann man in der Schweiz Bitcoins kaufen?

In der Schweiz verteilt sich die Krypto-Infrastruktur auf Kantone, Städte und Betreiber. Öffentliche Aufstellungen zeigen, dass die Anzahl der Geräte nicht konstant ist. Eine Analyse von hellosafe aus dem Jahr 2023, die auf Daten von Coin ATM Radar basierte, ergab 149 Krypto-Geldautomaten in der Schweiz, wobei die grösste Konzentration in Zürich, Genf, Lausanne, Lugano, Bern und Basel zu verzeichnen war. In dieser Aufstellung hatte Zürich 41 Geräte, Genf 19, Lausanne 18, Lugano 18, Bern 13 und Basel 12.

Spätere Daten aus dem Jahr 2025 wiesen bereits rund 130 Standorte in der Schweiz aus, an denen laut Coin ATM Radar Kryptowährungen gegen Franken gekauft oder verkauft werden konnten. Der Unterschied zwischen diesen Zahlen sollte nicht überraschen: Die Geräte werden aufgestellt, verlegt, außer Betrieb genommen und stehen manchmal an Standorten mit wechselnden Öffnungszeiten.

Daher ist eine statische Liste von Städten weniger nützlich als eine aktuelle Karte. Ein Nutzer, der eine Transaktion plant, sollte den Standort, die Öffnungszeiten, den Online-Status, die Verfügbarkeit von Bargeld, die unterstützten Währungen und die Art der Transaktion vergleichen: Kauf, Verkauf oder beides. Eine solche Planung ist besonders wichtig bei Reisen zwischen verschiedenen Städten oder wenn der Nutzer BTC verkaufen und CHF abholen möchte.

Hilfreich ist eine regelmäßig aktualisierte Karte mit Bitcoin-Geldautomaten, auf der Nutzer Standorte in der Schweiz, Öffnungszeiten, lokale Erreichbarkeit, den Status der Geräte sowie nützliche Informationen für die Planung einer Bargeldtransaktion vergleichen können. Auf der Karte des Bitcoin-Geldautomaten-Aggregators in der Schweiz – Rothbard – sind unter anderem Standorte in Zürich, Genf, Lausanne, Basel und Luzern zu sehen, zusammen mit den Adressen und den Öffnungszeiten der einzelnen Standorte.

Beispiel Basel: Was sollte man vor dem Besuch eines Bitcoin-Geldautomaten prüfen?

Basel ist ein gutes Beispiel für eine Stadt, in der der Begriff „Bitcoin-Geldautomat“ allein nicht ausreicht. Der Nutzer sollte wissen, ob sich das Gerät in einem von der Straße aus zugänglichen Lokal befindet, wie die Öffnungszeiten sind, ob die Station am Wochenende geöffnet ist, ob sowohl Kauf als auch Verkauf möglich sind und ob vor der Transaktion ein Ausweis erforderlich ist.

Auf der Karte auf der Rothbard-Website wird der Standort in Basel derzeit an der Feldbergstrasse 100, 4057 Basel, im Geschäft Vasa Lebensmittel angegeben, mit Eingang von der Straße aus. Die Website gibt die Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag von 10:00 bis 22:00 Uhr an. Dies ist eine wichtige praktische Information: Bei Geräten, die sich in Geschäften oder Kiosken befinden, hängt der Zugang zum Geldautomaten von den Öffnungszeiten des jeweiligen Geschäfts ab und nicht davon, dass das Gerät in der Stadt vorhanden ist.

Für Einwohner und Besucher aus der Dreiländerecke Schweiz, Deutschland und Frankreich spielen auch die Währung, die Anreise und die Zeit eine wichtige Rolle. Eine Transaktion, die auf dem Handybildschirm einfach aussieht, kann problematisch werden, wenn der Nutzer keine Wallet vorbereitet hat, den Unterschied zwischen dem Bitcoin-Netzwerk und anderen Netzwerken nicht versteht oder versucht, Bargeld an einem Ort abzuheben, an dem es gerade nicht verfügbar ist.

Wie kaufe ich Bitcoins am Automaten?

Wer sein Bargeld schnell nutzen möchte, fragt sich oft: Wie kaufe ich Bitcoins am Bitcoin-Automaten? Man sollte Zugang zu seiner eigenen Krypto-Wallet haben und sich einen Moment Zeit nehmen, um die Transaktionsbedingungen auf dem Bildschirm zu überprüfen. Der Kauf von BTC am Automaten läuft in der Regel wie folgt ab: Auswahl der Kryptowährung, Einwerfen von Banknoten, Scannen des QR-Codes aus der Wallet, Bestätigung der Transaktion und Entgegennahme der Quittung.

Der Kaufvorgang an einem Bitcoin-Geldautomaten wird als Bargeldtransaktion beschrieben, bei der der Nutzer CHF oder EUR einwirft, einen QR-Code aus einer beliebigen Wallet-App scannt und anschließend Bitcoins in seine Wallet erhält. Die Website betont zudem, dass die Betreiber in der Regel keine bestimmte Wallet-App vorschreiben, was für Nutzer von nicht-verwahrenden Wallets von Bedeutung ist.

Häufig stellt sich die Frage:„Wie funktioniert ein bitcoin automat schweiz?“. Für Personen, die den Vorgang Schritt für Schritt nachvollziehen möchten, ist die Anleitung zur Nutzung eines Bitcoin-Geldautomaten ein naheliegender Anhaltspunkt. Es ist jedoch wichtig, die Anleitung nicht als Anlageberatung zu verstehen. Sie beschreibt ausschließlich den technischen Ablauf – also wie das Gerät verwendet wird – und nicht, ob oder wann BTC gekauft werden sollte.

Brauche ich eine Wallet, um Bitcoins zu kaufen?

Der Kauf von Bitcoin endet nicht am Bildschirm des Geldautomaten. Er ist erst dann abgeschlossen, wenn der Nutzer versteht, wo das Geld gelandet ist und wer die privaten Schlüssel kontrolliert. Bei der Wallet kann es sich um eine mobile App, eine Hardware-Wallet oder eine Custodial-Lösung handeln, bei der das Geld vom Dienstleister verwahrt wird. Der Unterschied ist entscheidend.

Wenn der Nutzer einen QR-Code aus seiner eigenen nicht-verwahrenden Wallet scannt, ist er für die Sicherheit der Seed-Phrase, die Richtigkeit der Adresse und die spätere Aufbewahrung der BTC verantwortlich. Wenn er eine Adresse von einer Börse scannt, sollte er sicherstellen, dass die Börse das richtige Netzwerk unterstützt und dass die Adresse nicht einmalig ist oder abläuft. Ein Fehler bei der Adresse oder dem Netzwerk kann kostspielig sein, da Blockchain-Transaktionen grundsätzlich irreversibel sind.

Man sollte auch bedenken, dass ein Bitcoin-Geldautomat nicht wie ein herkömmlicher Bankautomat funktioniert. Der Nutzer „hebt keine Bitcoins von seinem Konto ab“, sondern initiiert eine Transaktion, bei der Bargeld in digitale Vermögenswerte umgetauscht wird oder umgekehrt. Daher lohnt es sich, vor der Bestätigung den Kurs, die Gebühren, die Wallet-Adresse und das Netzwerk zu vergleichen.

Gebühren an Bitcoin-Geldautomaten in der Schweiz: Wo entstehen die tatsächlichen Kosten?

Beim Bitcoin-Automaten sind die Transaktionskosten möglicherweise weniger intuitiv als in einer Börsen-App. Der Nutzer sieht zwar den Verkaufs- oder Kaufkurs, sollte sich jedoch bewusst sein, dass in diesem Preis der Spread des Anbieters, eine Bearbeitungsgebühr, Netzwerkkosten sowie eventuelle Wechselkursdifferenzen zwischen BTC und CHF enthalten sein können.

Schweizer Bitcoin-Automatenbetreiber geben für den Kaufkurs einen Kurs an, der bis zu etwa 5,7 Prozent über dem Referenzmarktpreis liegt, und für den Verkaufskurs einen Kurs, der etwa 4,8 Prozent unter diesem Preis liegt; die Bitcoin-Automatenbetreiber in der Schweiz weisen zudem darauf hin, dass der Kurs und die Gebühren vor der Bestätigung der Transaktion angezeigt werden und sich ändern können.

Verkauf von BTC und Barauszahlung

Die Frage „Wie kaufeich Bitcoin?“ hat oft eine Kehrseite:„Wie verkaufe ich Bitcoins?“, d. h. was ist zu tun, wenn ein Nutzer später einen Teil seiner BTC verkaufen und CHF erhalten möchte. Dieser Fall ist besonders relevant für Personen, die keine Gelder über eine Börse und ein Bankkonto transferieren möchten oder eine lokale Auszahlungsstelle benötigen.

Der Vorgang beim Verkauf an einem Bitcoin-Geldautomaten unterscheidet sich vom Kauf. Der Nutzer wählt die Verkaufsoption, gibt den Betrag ein, verifiziert sich und sendet die BTC an die vom Betreiber angegebene Adresse, wartet auf die Bestätigung der Transaktion und erhält anschließend Bargeld – oft nach dem Scannen eines Codes oder eines vom Gerät generierten Belegs. Beim Verkauf sollte der Nutzer auf das richtige Netzwerk, die Miner-Gebühr und die Verfügbarkeit von Bargeld im Gerät achten; die Karte soll unter anderem den Kontostand, die Öffnungszeiten und Links zur Anfahrt anzeigen.

In welchen Städten kann man in der Schweiz Bitcoins kaufen?

In Zürich spielt der Standort oft eine Rolle, wenn es um Mobilität, Öffnungszeiten und die Nähe zu Geschäfts- oder Ausgehvierteln geht. Der Standort an der Langstrasse kann für jemanden nützlich sein, der abends oder am Wochenende Zugang benötigt, während ein anderer Nutzer den Standort an der Limmatstrasse oder der Badenerstrasse wählen wird, weil dieser näher an seinem Arbeitsplatz, seinem Hotel oder einer Haltestelle liegt.

In Genf und Lausanne kommt noch die Gruppe der grenzüberschreitenden Nutzer hinzu, darunter Touristen, Studenten und Personen, die zwischen der französischsprachigen Schweiz und dem Rest des Landes pendeln. In Basel spielt die Nähe zu Deutschland und Frankreich eine wichtige Rolle, während in Lugano der lokale Kontext der Einführung von Kryptowährungen und städtischen Zahlungssystemen im Vordergrund steht. Zug und Lugano gehören zu den Schweizer Beispielen für eine breitere Nutzung von Kryptowährungen: Zug akzeptiert Krypto-Zahlungen in ausgewählten öffentlichen Bereichen, und Lugano entwickelt die Initiative «Plan ₿» sowie ein Netzwerk von Akzeptanzstellen für Krypto-Zahlungen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass der Nutzer die Stadt mit der größten Anzahl an Geräten wählen sollte. Er sollte einen Standort wählen, der zu diesem Zeitpunkt seinen Anforderungen entspricht: Er ist in Betrieb, unterstützt die gewünschte Transaktion, hat passende Öffnungszeiten, zeigt einen klaren Wechselkurs an und zwingt ihn nicht dazu, beim Bezahlen improvisieren zu müssen.

Ein Zeichen für Rechtssicherheit und Regulierung beim Kauf von Bitcoin und Kryptowährungen

Muss man Bitcoins in der Schweiz versteuern?

Der Kauf von Bitcoin gegen Bargeld bedeutet nicht, dass der Vermögenswert für steuerliche Zwecke nicht mehr existiert. Die Eidgenössische Steuerverwaltung stuft Payment-Token als veräusserbare, immaterielle Vermögenswerte ein. Solche Token unterliegen der kantonalen Vermögenssteuer und sind am Ende des Steuerzeitraums zum Marktwert anzugeben; der bloße Besitz von über Börsen gekauften Payment-Token generiert grundsätzlich kein Einkommen, das der Einkommenssteuer oder der Quellensteuer unterliegt.

Dies ist besonders wichtig in Kantonen wie Basel-Stadt, Zürich, Genf oder Waadt, wo Nutzer nicht nur den technischen Kauf von BTC im Blick behalten sollten, sondern auch die spätere steuerliche Behandlung des Vermögens. Bei höheren Beträgen, Handelsaktivitäten oder unternehmerischen Tätigkeiten empfiehlt es sich, einen Steuerberater zu konsultieren, da die Grenze zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblicher Tätigkeit von den jeweiligen Umständen abhängt.

Worauf sollte man beim Kauf von Bitcoins achten?

Die größten Risiken beim Kauf von Bitcoin liegen nicht immer am Gerät selbst. Oft entstehen sie auf Seiten des Nutzers: gefälschte Wallet-Apps, falsch kopierte Adressen, Investitionsbetrug, Druck durch Dritte, das Vortäuschen einer Support-Anfrage oder das Senden von Geld an eine von einem Unbekannten angegebene Adresse.

Auf der Website von Rothbard finden sich Informationen zu den Nutzungsbedingungen, in denen unter anderem vor Transaktionen mit unbekannten Personen, vor falschen Investitionsangeboten, vor Liebesbetrug, vor Marktplatzbetrug und vor der Unumkehrbarkeit von Blockchain-Transaktionen gewarnt wird. Das sind keine theoretischen Warnungen. Bei Bargeld und Kryptowährungen ist Zeitdruck ein schlechter Ratgeber.

Die praktische Regel ist einfach: Man sollte nur über die eigene Wallet kaufen, wissen, wohin das Geld fließt, und keine Transaktionen auf Anweisung einer unbekannten Person durchführen. Wenn jemand Gewinne verspricht, zur Eile drängt oder darum bittet, BTC zu senden, „um Gelder freizuschalten“, handelt es sich nicht um ein technisches Problem, sondern um ein Warnsignal.

Was Sie vor der Nutzung eines Bitcoin-Geldautomaten in der Schweiz beachten sollten

Vor dem Kauf lohnt es sich, eine kurze Checkliste durchzugehen. Nicht, um den Kauf zu verkomplizieren, sondern um Fehler zu vermeiden, die sich nur schwer rückgängig machen lassen.

  • Standort und Öffnungszeiten. Das Gerät im Geschäft ist außerhalb der Öffnungszeiten möglicherweise nicht verfügbar.
  • Online-Status und Verfügbarkeit von Bargeld. Dies ist insbesondere beim Verkauf von BTC gegen CHF von Bedeutung.
  • Unterstützte Vorgänge. Nicht jede Filiale muss sowohl den Einkauf als auch den Verkauf abwickeln.
  • Wallet und Netzwerk. Der QR-Code sollte zum Wallet des Nutzers gehören, und das Netzwerk muss dem Vermögenswert entsprechen, den der Nutzer kauft oder verkauft.
  • Kurs und Gebühren. Die Entscheidung sollte auf der Grundlage der vor der Bestätigung der Transaktion angezeigten Bedingungen getroffen werden, nicht auf der Grundlage einer allgemeinen Beschreibung der Dienstleistung.
  • Identifizierung. In der Schweiz bedeuten die AML-Anforderungen und die Praxis der Anbieter, dass der Nutzer darauf vorbereitet sein sollte, seine Identität nachweisen zu müssen.

Wo findet man aktuelle Standorte von Bitcoin-Geldautomaten?

Der Markt für lokale Krypto-Annahmestellen verändert sich schneller als die klassische Bankinfrastruktur. Ein Gerät kann vorübergehend offline sein, die Öffnungszeiten einer Filiale können sich ändern, und die verfügbaren Bargeldbestände können von den letzten Transaktionen abhängen. Daher müssen statische Informationen durch Quellen ergänzt werden, die laufend aktualisiert werden.

Der Aggregator Rothbard betreibt außerdem einen Newsletter, Social-Media-Kanäle und eine FAQ-Seite, auf der Nutzer weitere Informationen zu Standorten, unterstützten Vorgängen und typischen Problemen bei Transaktionen finden können. In der FAQ wird unter anderem darauf hingewiesen, dass die Standortkarte Öffnungszeiten, eine Wegbeschreibung, Fotos, Informationen zu den Zahlungsmitteln sowie den Online-/Offline-Status der Geräte enthält.

Digitale Bitcoin-Technologie als Beispiel für den sicheren Kauf und die sichere Aufbewahrung von BTC

Fazit: Wie kaufe ich Bitcoins sicher und sinnvoll?

Man kann BTC über eine Börse, eine App, ein Bankanlageprodukt, einen Broker oder einen Schweizer Bitcoin-Geldautomaten kaufen. Jeder Kanal ist mit unterschiedlichen Kosten, unterschiedlichen Geschwindigkeiten, unterschiedlichem Kontrollgrad über das Wallet und unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen verbunden.

Bei Geldautomaten liegen die physische Erreichbarkeit, die Möglichkeit, Bargeld zu verwenden, und der lokale Charakter der Transaktion auf der Seite der Vorteile. Der Preis für diesen Komfort ist die Notwendigkeit, den Wechselkurs, die Identifizierung, den Status des Geräts und den korrekten Geldbetrag genau zu überprüfen. Ein Nutzer, der diese Aspekte versteht, trifft eine wesentlich bessere Entscheidung als jemand, der auf der Karte lediglich nach dem nächstgelegenen Standort sucht.

Bitcoin lässt sich in wenigen Minuten kaufen. Es lohnt sich jedoch, sich ein paar Minuten mehr Zeit zu nehmen, um zu prüfen, wo, wie und zu welchen Bedingungen diese Transaktion abgewickelt wird. Wer die verfügbaren Kaufmöglichkeiten und die vor Ort geltenden Bedingungen versteht, kann Bitcoin auch als Anfänger sicher und transparent kaufen. 

FAQ

Kann man in der Schweiz Bitcoin mit Bargeld kaufen?

Ja. In der Schweiz gibt es physische Standorte und Bitcoin-Geldautomaten, an denen man Kryptowährungen für CHF kaufen und in bestimmten Fällen auch gegen Bargeld verkaufen kann. Eine Karte mit allen Standorten findest du auf Rothbard. Die Anzahl und Verfügbarkeit der Standorte ändern sich, daher empfiehlt es sich, vor einer Transaktion die aktuelle Karte, den Status des Geräts und die Öffnungszeiten zu überprüfen.

Benötigt man für einen Bitcoin-Geldautomaten einen Ausweis?

Ja. Diese Anforderungen ergeben sich aus den AML-Vorschriften und den Richtlinien der Betreiber – in ihren Geschäftsbedingungen ist die Pflicht zur Identitätsprüfung bei Kauf- und Verkaufstransaktionen unabhängig vom Betrag festgelegt.

Kann ich Bitcoin verkaufen und CHF erhalten?

Ja, sofern der jeweilige Standort den Verkauf unterstützt und über Bargeld verfügt. Bevor Sie die Transaktion absenden, sollten Sie den Wechselkurs, die Netzwerkgebühr, den Status des Geräts sowie die Anweisungen zur Bargeldabholung überprüfen.

Muss ich eine eigene Geldbörse haben?

Beim Kauf über einen Geldautomaten sollte der Nutzer über eine Wallet verfügen, deren Adresse als QR-Code gescannt werden kann. Die Schweizer Betreiber verlangen keine bestimmte Wallet-App – der Nutzer kann seine eigene Wallet verwenden.

Muss man Bitcoin in der Schweizer Steuererklärung angeben?

Zahlungstoken wie Bitcoin gelten in der Schweiz als Vermögenswerte und unterliegen grundsätzlich der kantonalen Vermögenssteuer. Sie müssen am Ende des Steuerzeitraums zum Marktwert angegeben werden.

Gibt es in Basel einen Bitcoin-Geldautomaten?

Ja, die öffentlichen Karten der Betreiber zeigen Standorte in Basel an. In der Datenbank von Rothbard wird beispielsweise ein Standort an der Feldbergstrasse 100, 4057 Basel, mit Öffnungszeiten von 10:00 bis 22:00 Uhr angezeigt. Da es sich um dynamische Daten handelt, empfiehlt es sich, vor dem Besuch den aktuellen Status des Geräts zu überprüfen.

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